Pressemitteilung Apr 04, 2023


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Große Liebe, wilde Action und provokante Dystopien – Die ersten Highlights des 23. Nippon Connection Filmfestivals

6. – 11. Juni 2023, Frankfurt am Main

Die ersten Highlights des 23. Nippon Connection Filmfestivals stehen fest! Vom 6. bis 11. Juni 2023 wird Frankfurt am Main wieder zur Hauptstadt des japanischen Films. Sechs Tage lang kann man an acht Veranstaltungsorten in Kunst und Kino aus Japan eintauchen. Zu entdecken gibt es rund 100 spannende Kurz- und Langfilme – von aktuellen Blockbustern über Animes bis hin zu Independent- und Dokumentarfilmen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit über 50 Workshops, Konzerten, Vorträgen und Ausstellungen sowie ein großes kulinarisches Angebot laden dazu ein, Japan mit allen Sinnen zu erleben. Die beiden Festivalzentren mit Kinos, Bars und japanischen Marktständen sind wieder das Künstler*innenhaus Mousonturm und das Produktionshaus NAXOS in Frankfurt am Main. Das vollständige Programm und Tickets sind ab dem 12. Mai 2023 auf NipponConnection.com verfügbar.

Nippon Rising Star Award Goes To Toko Miura!

Stargast des diesjährigen Festivals ist Toko Miura, bekannt aus dem oscarprämierten Drama Drive My Car (2021) von Ryusuke Hamaguchi. Die Schauspielerin und Sängerin wird am 11. Juni 2023 mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet. Der neue Ehrenpreis wird dieses Jahr erstmals beim Festival verliehen und würdigt herausragende Nachwuchstalente des japanischen Kinos. Neben Drive My Car wird Toko Miura im Anti-Liebesfilm I Am What I Am (2022, Deutschlandpremiere) von Shinya Tamada und dem Highschool-Roadmovie Our Huff And Puff Journey (2015) von Daigo Matsui zu sehen sein. 

Große Liebe, wilde Action und provokante Dystopien

Nippon Connection feiert mit vielen Premieren und Gästen großes Kino quer durch alle Genres. In dem vielfach ausgezeichneten queeren Liebesdrama Egoist (2022) von Daishi Matsunaga verliebt sich der Moderedakteur Kosuke in seinen jungen Fitnesstrainer Ryuta. Die vor Leben sprühende, bittersüße Lovestory wird bei Nippon Connection als Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs präsentiert. Auch Plan 75 (2022) von Chie Hayakawa feierte schon internationale Erfolge und läuft bei Nippon Connection als Deutschlandpremiere. Der vielschichtige Debütfilm, der ausgehend von Japans überalterter Gesellschaft eine provokante Dystopie entwirft, wurde bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt und als japanischer Beitrag ins Rennen um den Oscar geschickt. Santa Yamagishi nimmt in seiner temporeichen Beziehungskomödie To The Supreme! (2022) romantische Klischees unter die Lupe und deckt die Wahrheiten auf, die sich hinter ihnen verbergen. Märchenhafter geht es im Animationsfilm Gold Kingdom And Water Kingdom (2023) zu. Mit ihrem Langfilmdebüt ist der Anime-Regisseurin Kotono Watanabe eine fantasievolle Romeo-und-Julia-Variation gelungen, die mit ihren unkonventionellen Charakteren und einem feinen Sinn für Humor begeistert. Für Fans des japanischen Genre-Kinos werden zwei ganz besondere Perlen erstmals in Deutschland gezeigt: In Baby Assassins (2021) und der Fortsetzung Baby Assassins 2 Babies (2023) haben die beiden Teenager Chisato und Mahiro einen ungewöhnlichen Nebenjob als knallharte Auftragskillerinnen. Regisseur Hugo Sakamotos wilder Genremix wechselt gekonnt von der Leichtigkeit einer Slacker-Komödie zu perfekt choreografierter Action. 

Cityscapes And Countryside: Vom Leben in der Stadt und auf dem Land

Japan gilt als Land der Widersprüche, mit futuristischen Metropolen und ländlichen Regionen, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Diesem Kontrast widmet sich der diesjährige Themenschwerpunkt Cityscapes And Countryside, der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert wird. Das philosophische Drama The Zen Diary (2022, Deutschlandpremiere) von Yuji Nakae zeigt das Leben eines Schriftstellers in den Bergen Japans – mit einem virtuosen Blick für die Natur und den Verlauf der Jahreszeiten. Ein Historienfilm der etwas anderen Art ist Okiku And The World (2022, Deutschlandpremiere) von Junji Sakamoto. Dieser erzählt von zwei jungen Männern im Jahr 1858, die Exkremente aus Hauptstadt-Toiletten auf dem Land als Dünger verkaufen und dabei die schöne Städterin Okiku kennenlernen. Der Filmemacher Taku Aoyagi arbeitete während der Pandemie als Lieferkurier in Tokio und hielt diese Erfahrung in seinem Dokumentarfilm Tokyo Uber Blues (2022, internationale Premiere) fest. Der Dokumentarfilm Umui – Guardians Of Traditions von Daniel López (2022, internationale Premiere) führt auf Japans südlichste Inselgruppe Okinawa und zeigt Menschen, die die lokalen Traditionen von Tanz und Musik bewahren wollen.

Konzerte, Workshops, Vorträge & Kinderprogramm

Das umfangreiche Rahmenprogramm Nippon Culture bietet sechs Festivaltage lang Konzerte, Workshops, Vorträge und mehr rund um die japanische Kultur. Als musikalische Acts werden unter anderen das legendäre japanische Girl-Rock-Trio TsuShiMaMiRe (9. Juni), der japanische Sänger, Jodler und TV-Star Takeo Ischi (10. Juni), die Shamisen-Band Mitsune (8. Juni) aus Berlin sowie der bekannte Koto-Spieler Yoshiaki Okawa (10. Juni) erwartet. In Workshops können die Besucher*innen eigene Holzdrucke anfertigen, Mangas zeichnen, japanisch kochen oder die traditionelle Teezeremonie erleben. Außerdem werden zahlreiche Vorträge, Open Air-Konzerte und eine Ausstellung mit Fotos von Jumpei Tainaka ohne Eintritt angeboten. In den beiden Festivalzentren Mousonturm und NAXOS bieten über 30 Stände japanische Speisen und Getränke, Kunsthandwerk, Bücher, Filme und vieles mehr an. Der Zugang zum Festivalgelände ist kostenlos.

Nippon Kids hält ein spannendes Programm für junge Japanfans bereit. In verschiedenen Workshops lernen Kinder japanische Süßigkeiten zuzubereiten, japanische Schriftzeichen zu malen oder Holzdrucke zu erstellen. Ein besonderes Highlight ist die Lesung aus dem Kinderbuch Das Tomatenfest in Anwesenheit der Autorin Satomi Ichikawa und mit Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache. Zudem werden der Animationsfilm Sumikkogurashi: The Little Wizard In The Blue Moonlight (2021) von Takahiro Omori und die Anime-Kultserie Future Boy Conan (1978) von Hayao Miyazaki gezeigt.

Tickets & Locations

Das komplette Programm und Tickets sind ab 12. Mai 2023 auf der Festivalhomepage NipponConnection.com verfügbar. 

Neben den Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm und Produktionshaus NAXOS werden erneut das Eldorado Arthouse Kino, das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, das Mal Seh’n Kino und das Internationale Theater Frankfurt zu den Spielstätten in Frankfurt am Main gehören. 

Über das Festival

Das Japanische Filmfestival Nippon Connection wird vom 70-köpfigen, größtenteils ehrenamtlichen Team des gemeinnützigen Vereins Nippon Connection e.V. organisiert. Es steht unter der Schirmherrschaft von Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, und des Generalkonsulats von Japan in Frankfurt am Main. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich das Festival zur einer der größten Plattformen für japanischen Film weltweit und zum publikumsstärksten Filmfestival in Hessen entwickelt, mit über 17.000 Besucher*innen im Jahr 2019.

Auf der Online-Plattform betterplace.org läuft eine Kampagne zur Unterstützung des Festivals: betterplace.org/de/projects/88584

 

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